Aktuelles

«Europäische Forschungsinitiative zur stofflichen Kohlenutzung angeregt»

hier Artikel der CKnews November 2011 lesen (PDF-Download)

«Ohne Umsiedlungen geht es nicht»

Halle/MZ. Die Braunkohle galt für viele im deutschen Energiemix bereits als Auslaufmodell. Durch den deutschen Atomausstieg ist Kohlestrom wieder gefragt. Der Chef der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft (Mibrag), Joachim Geisler, sieht den Braunkohleabbau für die nächsten Jahrzehnte gesichert. Die Mibrag treibt daher die Pläne für einen Kraftwerksneubau in Profen (Burgenlandkreis) voran. Mit Geisler sprachen die MZ-Redakteure Hans-Jürgen Greye und Steffen Höhne. ...

hier Artikel der mz-web.de vom 25.11.2011 lesen (PDF-Download)

ibi - Fachsymposium - Technologien zur stofflichen Kohlenutzung

Am 26. Oktober 2011 fand im cCe Kulturhaus Leuna (Spergauer Straße 41a, 06237 Leuna) das ibi - Fachsymposium - Technologien zur stofflichen Kohlenutzung statt. 

  • Download Einladungsflyer im PDF-Format: PDF 
  • Download Roll-ups im PDF-Format: PDF 

Fachvorträge, Pressestimmen und Eindrücke vom Symposium finden Sie hier auf unserer Seite.

Sachsen-Anhalt geht seinen Weg - Wachstum - Gerechtigkeit - Nachhaltigkeit

Vereinbarung zwischen der CDU Landesverband Sachsen-Anhalt und der SPD Landesverband Sachsen-Anhalt über die Bildung einer Koalition in der sechsten Legislaturperiode des Landtags von Sachsen-Anhalt 2011 bis 2016

„... Die Clusterentwicklung wird über Netzwerke und Verbundprojekte weiter gestärkt, die konsequent nachfrageorientiert organisiert und auf Erfolg kontrolliert werden. Ziel ist die Stärkung von strukturprägenden Clustern mit dem Schwerpunkt der Entwicklung von Wertschöpfungsketten im Land.....“

Zitat aus Koalitionsvereinbarung, Auszug aus Abschnitt 3.2 Forschung und Entwicklung

„... Kohle ist ein wichtiger Rohstoff unseres Landes. Am Ziel der stofflichen Nutzung halten wir fest. Sachsen-Anhalt hat mit dem „Chemisch-Biologischen Prozesszentrum“ (CBP) in Leuna sowie dem Projekt „Innovative Braunkohlen Integration“ (ibi) eine Vorreiterrolle eingenommen, die weiter ausgebaut werden soll. Diese Chancen werden wir für den Standort Sachsen-Anhalt nutzen. Wir wollen die Aktivitäten zum Aufbau eines Braunkohle-Chemieparks am Standort Leuna positiv begleiten....“

Zitat aus Koalitionsvereinbarung, Auszug aus Abschnitt 3.5 Energie, Bodenschätze, Bergbau, Abfallwirtschaft

Quelle: mdr.de/sachsen-anhalt, 13.04.2011

 

Start des FuE-Verbundvorhabens ibi am 01.04.2011

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das ibi-Verbundvorhaben im Rahmen des Programms "Innovative Regionale Wachstumskerne". Der FuE-Verbund startete mit sechs Verbundprojekten und einer Laufzeit von 36 Monaten am 01. April 2011.

29.10.2010 - From Mining To Refining - Innovative concepts for making the most of lignite

Folder Deutsch (PDF-Download)
Folder English (PDF-Download)

17.08.2010 - Gemeinsame Sitzung der Kabinette von Sachsen-Anhalt und Sachsen

Landesregierungen vereinbaren enge Zusammenarbeit

In der gemeinsamen Kabinettssitzung der Landesregierungen von Sachsen-Anhalt und Sachsen am 17. August 2010 in Wörlitz haben die beiden Länder eine enge Zusammenarbeit auf verschiedenen Politikfeldern beschlossen. So wollen Sachsen-Anhalt und Sachsen im Bereich des Hochwasserschutzes, der Raumordnung und Landesentwicklung sowie in der Nutzung von Informationstechnologien eng kooperieren. Eine intensive Zusammenarbeit soll es auch bei der Vorbereitung des Reformationsjubiläums im Jahr 2017 und der Nutzung der mitteldeutschen Braunkohle geben.

Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer betonte: »Die enge Zu-sammenarbeit zwischen Sachsen-Anhalt und Sachsen, wie auch mit Thüringen dient dazu, den Standort Mitteldeutschland zum Vorteil der drei Länder weiter zu entwickeln und ihm zunehmend internationales Profil zu geben. Der mitteldeutsche Raum hat gute Chancen, innerhalb Europas mehr Gewicht zu bekommen, sowohl im Bereich der Wirtschaft und der Wissenschaft wie auch kulturell.« Sein Amtskollege Stanislaw Tillich erklärte: »Die Beratungen mit unserem Nachbarn Sachsen-Anhalt sind mit Blick auf die Potenziale der Region Mitteldeutschland von großer Bedeutung. Grenzüberschreitende Erfolgsgeschichten wie der Flughafen Leipzig/Halle oder Dow Chemical zeigen, wie sich eine gemeinsame Strategie und gezielte Investitionen in eine moderne Infrastruktur auszahlen. Mitteldeutschland als leistungsfähiges Industrie- und Logistikzentrum in der Mitte von Europa weiter zu stärken, ist unser erklärtes Ziel.«

Folgende Beschlüsse wurden u. a. gefasst:

Entwicklung eines innovativen Braunkohlen-Chemie-Parks in Leuna

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt und die Sächsische Staatsregierung haben beschlossen, das Projekt »Innovative Braunkohlen Integration in Mitteldeutschland – ibi – Stoffliche Nutzung der Braunkohle« weiterhin landesübergreifend nach Kräften zu unterstützen. Ziel ist die verstärkte Nutzung der mitteldeutschen Braunkohle als Rohstoff der chemischen Industrie, etwa zur Herstellung von Montanwachsen, Paraffinen, Schmierstoffen, Kraftstoffen oder Synthesegas. In diesem Zusammenhang wird die Entwicklung eines innovativen Braunkohlen-Chemie-Parks in Leuna von beiden Ländern als strategische Vision mit Ausstrahlung auf die Forschungs- und Industriepolitik für ganz Mitteldeutschland verstanden.

Mit der erfolgreichen Bewerbung eines Industriebündnisses aus beiden Ländern beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wurde dafür der Grundstein gelegt. So werden in den kommenden drei Jahren im Rahmen von »ibi« insgesamt sechs Forschungsprojekte mit einem Volumen von insgesamt 21,1 Mio. € gestartet, in denen es unter anderem um effiziente und umweltverträgliche Technologien der Rohstoffgewinnung und -veredlung gehen soll. Die Finanzierung übernehmen das BMBF im Rahmen des Forschungsprogramms »Innovative Regionale Wachstumskerne« (13,9 Mio. €) sowie das Bündnis aus elf Unternehmen und zwei Hochschulen aus Sachsen-Anhalt und Sachsen (7,2 Mio. €).

(...) Auszug aus einer Veröffentlichung auf sachsen.de.